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Die aktuellsten Nachrichten/Tipps:

Ankündigungen/ für aktuelle Ereignisse:
  • Venusbedeckung durch den Mond
    am Montag den 18. Juni .2007 von ca. 16:15 bis 17:35 Uhr

    Auch am Tage ist die Bedeckung gut bei klarem Himmel zu beobachten, da die Venus zu dieser Zeit selbst sehr hell ist und gut vor und nach der Bedeckung am Mondrand zu finden ist.
    (Wir präsentieren dieses Ergeignis als Projektion auf einer Leinwand in der VHS-Sternwarte
  • Perseiden - Nacht ("Sternschnuppennacht")
    am Samstag 11. August 2007, ab 22:00 Uhr

    Vom 10. bis 14. August treten die Perseiden verstärkt auf. Ihr Maximum ist in der Nacht vom 12. zum 13. August.

 

Berichte der letzten Zeit:

Saturnbedeckung durch den Mond!
Der Mond bedeckt Staturn um ca. 21:20 Uhr von der unbeleuchteten Seite. Das ist besonders sehenswert, da der Saturn dann plötzlich verschwindet.
Bedeckungsende ist an der beleuchteten Mondseite um ca. 22:29 Uhr. (Abweichung der Zeiten je nach Beobachtungsort)

Berich von Sternfreund Michael Schmidt aus der Paul-Baumann-Sternwarte:

die gestrige Saturnbedeckung konnte von 8 Vereinsmitgliedern und einem Gast äußerst erfolgreich in der PBS beobachtet werden.
Die beiden Videos, die durch den 12-Zöller entstanden sind kann man auf der Infoseite unter Ergebnisse runterladen.

Inhaltsübersicht dieser Seite:

In eigener Sache:

weitere Hinweise/Tipps:

Erfolg gegen Lichtverschmutzer
Am 22. Januar 2003 bestätigte das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz die Ablehnung zweier Disco-Skybeamer. Dies ist möglicherweise ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen die sog. Lichtverschmutzung, auch wenn Skybeamer nur die Spitze des Eisberges sind.

Links: Am Dienstag, 28.1., 19 Uhr, gab es auch einen Vortrag Wenn die Nacht zum Tag wird - oder: Wirkung von Licht auf Natur und Insekten im Naturhistorischen Museum Mainz!
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Nachrichtenarchiv:

Archiv früherer Aktuell-Meldungen:
Rätselhafte Neutrinos - Wofür es 2002 den Nobelpreis gab - Physik am Samstagmorgen im Mai
An den 5 Samstagen im Mai findet an der Johannes-Gutenberg-Universität wieder die Vorlesungsreihe Physik am Samstagmorgen für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe statt. Anmeldung ist bis 4. April erforderlich. Pressemitteilung der Uni; weitere Infos + Anmeldung 



Leoniden-Fotos und -Videos
AAG-Mitglied Ulrich Rieth hat bei der Beobachtung der Leoniden 2002 Fotos und Videos aufgenommen - sie sind jetzt auf seiner Homepage zu finden!

3 astronomisch/naturwissenschaftlich interessante Vorträge in Mainz am 28. Januar
Weitere Infos und Links zu diesen Vorträgen finden Sie in unseren Terminkalender!


C/2002 X5 (Kudo-Fujikawa) - ein Komet für den Feldstecher
Bis ca. 19.1.2003 ist dieser Komet noch an unserem Abendhimmel im Feldstecher zu beobachten.
Ephemeriden des Kometen von der Homepage der VdS-Fachgruppe Kometen (dort auch weitere Infos!)
Infos und Aufsuchkarte bei skyandtelescope.com (englischsprachig; Karte anklicken zum Vergrößern)

Alle Jahre wieder - Sternenkauf und Horoskope
... und was wir davon halten und welche Tipps wir Ihnen geben, finden Sie auf der Seite Alle Jahre wieder - Sternenkauf und Horoskope!

18./19.12.: ZDF-Doku u.a. aus VHS-Volkssternwarte Mainz;
17.12.: 3sat-nano über Meteorit Neuschwanstein
In der Nacht 18./19.12. von 1.05 bis 2.15 Uhr strahlt das ZDF die Sendung Vollmond für Besserwisser (Dokufilm, Deutschland, 2002) aus, zu der im November Dreharbeiten u.a. in der VHS-Volkssternwarte Mainz stattfanden!
Weitere Infos zur Sendung (ZDF-Homepage)
Hinweis: Bereits um 22.15 Uhr gibt es im ZDF die Sendung Abenteuer Forschung - Katastrophen im All!
Über den Meteoriten Neuschwanstein (s.u.) berichtet die 3sat-Wissenschafts-Sendung nano am Dienstag, 17.12., 18.30 Uhr. (weitere Sendetermine, auch auf anderen Sendern)

Tipp: Weltraumstation am Abendhimmel sehen!
Die internationale Weltraumstation ISS ist bis 19.12. täglich 1 - 2 Mal am Spätnachmittags-/Abendhimmel zu sehen!
Daten für Mainz; weitere Satelliten über Mainz 
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Jahrhundert-Ereignis: Leoniden Meteorsturm am 19.11.2002

Der nachfolgende Text wurde VOR dem Ereignis geschrieben - erste Infos NACH der Leonidennacht finden Sie z.B. hier.

Wie schon im letzten Jahr angekündigt, erwarten die Astronomen in diesem Jahr nochmals einen besonders starken Leoniden Meteorsturm. Diesmal sitzen auch die Sternenfreunde in Europa wieder in der ersten Reihe, denn am frühen Morgen des 19.November gegen 05 MEZ sollen Fallraten von 4000 bis 6000 Meteoren pro Stunde und mehr erreicht werden. Ein zusätzlicher, etwas schwächerer Ausbruch von 3000 bis 5000 Meteoren pro Stunde wird für 11 MEZ über Nordamerika vorhergesagt.
Ein Leoniden Meteorsturm entsteht immer dann, wenn die Erde die mit kleinen Staubteilchen angefüllte Bahn des Kometen 55P/Tempel-Tuttle kreuzt. Hierbei können dann zahlreiche dieser Staubkörner, die auch als Meteoroide bezeichnet werden, mit ca. 70km/s in die Erdatmosphäre eindringen. Beim Abbremsen der Meteoroide durch die dünne Lüfthülle der oberen Atmosphäre werden die bremsenden Sauerstoff- und Stickstoff-Teilchen zum leuchten angeregt. Diese Leuchterscheinung entlang der Flugbahn der Staubkörner bezeichnet den eigentlichen Meteor. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit der Leoniden-Meteoroide sind die Anregungen besonders stark und daher erscheinen die Meteore häufig in grünen und roten Farbtönen wie sie für Sauerstoffanregungen typisch sind. Zusätzlich bestehen die Leoniden aus relativ viele große Staubteilchen, die nochmals hellere Meteore hervorbringen, die sogenannten Feuerkugeln oder Boliden. Dieser Erscheinungen sind so stark, dass sie häufig noch mehrere 10min lang nachleuchten.
Der scheinbare Ursprungspunkt oder Radiant der Leoniden, befindet sich im Kopf des Sternbildes Löwe bzw. nördlich des hellen Sterns Regulus. Er erscheint bereits vor Mitternacht über dem Horizont und so können ab ca. 23 MEZ erste Meteore beobachtet werden. Der eigentliche Meteorsturm mit Raten von mehr als 1000 Meteoren pro Stunde wird aber nur ca. 1 Stunde vor und nach dem erwarteten Maximum beobachtbar sein, also von etwa 4 bis 6 MEZ.
Da nach den aktuellen Modellen bis zum Jahr 2099 kein weiterer Meteorsturm diese größe auftreten wird, sollte man sich den Morgen des 19.11. unbedingt vormerken. Gegebenenfalls lohnt sich für dieses Ereignis sogar ein Abstecher in südlichere Beobachtungsgebiet (z.B. Mittelmeer-Raum oder Canaren), denn das Wetter in Europa ist im November im Allgemeinen nicht besonders beständig.
Ein weiteres aber doch eher kleineres Problem in diesem Jahr wird der fast volle Mond sein. Er steht zum Zeitpunkt des Maximums aber nur noch rund 15 Grad über dem Horizont und vor allem am Himmel dem Radianten gegenüber. Aus diesen Gründen sollten immer noch extrem viele Meteore beobachtbar sein.
Die besten Leoniden-Beobachtungen sind in den an den Löwen angrenzenden Sternbildern bis zu 90 Grad Abstand vom Löwen zu machen. Hier wirkt sich aus, dass mit wachsendem Abstand vom Radianten die scheinbare Spur eines Meteors am Himmel länger wird. Daher sollte man sich bei der Beobachtung vor allem auf die Sternbilder großer Bär, Stier und Orion konzentrieren.
Weitere Informationen zum Thema sind auf den folgenden Seiten zu finden:


Meteorit Neuschwanstein gehört einer seltenen Meteoriten-Klasse an
Die ersten Untersuchungen des am 06.April 2002 gefallenen Meteoriten "Neuschwanstein" haben ein erstaunliches Ergebnis gebracht.
Laut Informationen des Meteoritenexperten Dieter Heinlein wurde das im Juli gefundenen 1.75kg schwere Stück zunächst am Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg auf kurzlebige Radioisotope untersucht. Dabei konnten erheblich Aktivitäten dieser Isotope (z.B. Beryllium-7) gefunden werden, was den Beweis erbrachte, dass der Meteorit tatsächlich ein Stück des Falls vom 06.April 2002 sein muss.
Nach dieser ersten Untersuchung wurden zunächst einige Abgußformen von "Neuschwanstein" erstellt, die zu weiteren Untersuchungen der Falltrajektorien und für spätere Ausstellungen benötigt werden.
Erst Anfang September wurde am Max-Planck-Institut für Chemie - Abteilung Kosmochemie in Mainz ein kleiner Teil des Gesamtkörpers für die kosmochemischen Untersuchungen abgetrennt.
Leider hat der Autor zu spät von diesen Untersuchungen erfahren, so dass er den Meteoriten, dessen Fall er live miterlebt hat, nicht in Augenschein nehmen konnte.
Die erste Dünnschliffanalyse der Mainzer Kosmochemiker zeigte, dass es sich bei "Neuschwanstein" nicht um einen gewöhnlichen Chondriten, sondern um einen sehr seltenen Steinmeteoritentyp handelt, nämlich um einen Enstatit-Chondriten (E6). Hierbei besteht die Haupt-Steinkomponente aus dem Mineral Enstatit. Weitere chemischen Analysen zur genaueren Klassifikation der Untertypen EH (hoher Metall- aber geringer Metalloxid-Gehalt) und EL (geringer Metall- aber hoher Metalloxid-Gehalt) sind noch nicht abgeschlossen.
Da der Meteorit Neuschwanstein mit der selben Bahn auf die Erde getroffen ist, wie der Meteorit Pribram von 1959, sich beide Meteoriten in ihrer Klassifizierung aber drastisch unterscheiden, sollten die noch folgenden Untersuchungsergebnisse höchst interessant sein.
Eine erste Präsentation in der Öffentlichkeit wird "Neuschwanstein" im Rahmen der "Münchener Mineralientage 2002" haben. Anschließend soll er in der Bayerischen Mineralogischen Staatssammlung (Museum Reich der Kristalle) verbleiben.
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Wir trauern um Adolf Greve
Die AAG Mainz e.V. trauert um Adolf Greve. Er war viele Jahre Leiter der VHS-Volkssternwarte Mainz, außerdem Vorstandsmitglied der AAG Mainz, u.a. 2. Vorsitzender.
Adolf Greve verstarb Ende August. Eine ausführliche Würdigung ist in Arbeit.


Erstes Stück des Meteoriten vom 06.April 2002 gefunden!
Die Suche nach dem Meteoriten, der am 06.April 2002 im südlichen Bayern gefallen war, hat einen ersten Erfolg gebracht.
Nach einigen erfolglosen Suchen im schweren Gelände der bayrischen Alpen, konnte am 14.Juli 2002 ein 1750 Gramm schweres Stück des Meteoriten gefunden werden. Aufgrund der Nähe des Fundortes zum weltberühmten Schloss Neuschwanstein, wurde der Meteorit bereits auf den Namen "Neuschwanstein" getauft.
Da die Auswertung der Aufnahmen des Meteors eine mögliche Gesamtmasse der gefallenen Meteoriten-Trümmer vom rund 20 Kilogramm ergaben, wird jetzt in weiteren Suchaktionen nach der Hauptkomponente des Meteoriten gesucht. Diese soll etwa 16 Kilogramm schwer sein und wohl ganz in der Nähe des ersten Fundorts liegen.



Polarlichter und Sonnenflecken:
Die Sonnenaktivität erlebte 2000/2001 ein Maximum. Es gibt aber auch weiterhin viele Sonnenflecken, und wenigstens in den nächsten 2 Jahren sind geomagnetische Stürme zu erwarten, die zu Polarlichtern auch in unseren Breiten führen können.



Aktuelle Veranstaltungstipps:
... finden Sie in unserem Veranstaltungskalender !

Gutenberg astronomisch:
Das Jahr 2000 wurde in Mainz als Gutenberg-Jahr gefeiert - lesen Sie Interessantes über Gutenberg im All und sehen Sie Fotos vom Kleinplaneten Gutemberga!

Weitere aktuelle Tipps
Was bietet der aktuelle Sternhimmel? Die Vorschau unserer Kollegen von www.astroinfo.org gibt Auskunft!
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 07.06.2007 --- Impressum, Kontakt, Gästebuch
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